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Leben mit MS

Kontroll-MRT Oktober 2020

Seit langem stand letzte Woche mal wieder eine Verlaufskontrolle bei mir an:

Zuletzt war ich im November 2018 beim Kontroll-MRT. Eigentlich ist das ein jährlicher Spaß, 2019 hing ich aber mitten drin in meiner Vogel-Strauß-Politik. Dann kam Corona.
Als ich mir im Frühsommer endlich ein Herz nahm und einen Termin vereinbarte, war der nächstmögliche Zeitpunkt halt erst jetzt im Herbst.

Mal wieder eine neue Praxis…

Diesmal wurde es erneut eine andere Radiologie-Praxis. Beim letzten Kontroll-MRT war ich ja noch in einer anderen Stadt in neurologischer Behandlung und war denn auch bei der örtlichen Radiologie.

In dem Krankenhaus, in dem mein jetziger Neurologe arbeitet, gibt es zwar auch ein MRT-Gerät. Da war ich ja auch während meines stationären Aufenthalts vor drei Jahren. Aber das steht nur stationären Patienten zur Verfügung.

Daher habe ich mir jetzt eine Radiologie-Praxis mehr in der Nähe gesucht.

Vorbereitungen

Meine Piercings habe ich diesmal schon in aller Ruhe am Vorabend rausgefummelt.

Ich legte mir die CDs mit den früheren MRT-Ergebnissen zurecht, die ich mitbringen sollte, außerdem natürlich die Überweisung vom Hausarzt.
Und wichtig in Zeiten von Corona: eine Maske ohne eingenähten Drahtbügel. In der Röhre darf man ja nichts Metallisches an sich tragen.

Ein großes Danke an meine Mom, die mich in die Stadt gefahren hat. Immer, wenn es zum Kontroll-MRT oder Neurologen geht, bin ich so nervös vor dem Ergebnis und etwas durch den Wind, dass ich nicht selber Auto fahren möchte. 🙈

Ab in die Röhre

Das MRT selber lief so ab wie immer: vorher einen kurzen Fragebogen ausfüllen und dann im Wartebereich platznehmen. Guckt mal, so schnieke war es da:

MRT - Verlaufskontrolle bei MS

Dann umziehen bzw. alles Metallische wie Schmuck ablegen und schließlich für etwa 20 Minuten ab in die Röhre.
Den Mund-Nasen-Schutz trägt man übrigens auch während der Untersuchung.

Währenddessen lasen fleißige Helferlein meine mitgebrachten CDs ein, um die alten MRT-Bilder zum Vergleich zu haben.

Diesmal wollte ich das Ergebnis gleich erfahren und nicht erst vom Neurologen. Daher wartete ich danach noch ein Weilchen, bis der Arzt Zeit für mich hatte.

Das Ergebnis

Auf dem Monitor zeigte er mir die aktuelle Aufnahme direkt neben der zuletzt erstellten. Ich konnte also auch selber gucken – und:

Mein Dachschaden ist nicht größer geworden! 🥳
(Zumindest nicht sichtbar. 🤪)

Puh! Diesmal war ich mir ja wirklich unsicher gewesen. Nicht nur, weil das letzte MRT ja schon fast zwei Jahre her war. Sondern auch, weil ich zwischenzeitlich mit der Fatigue und den Gangproblemen zu kämpfen hatte.

Ich bin also sehr erleichtert aus der Praxis rausmarschiert. Dass keine neuen Läsionen dazu gekommen sind, wird das leidige Thema Basistherapie beim nächsten Neuro-Termin vereinfachen.

Danke, lieber Körper! 💪

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